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Fremd, Ursula Poznanski & Arno Strobel

Fremd Book Cover Fremd
Ursula Poznanski, Arno Strobel,
26. August 2016
Taschenbuch
416

„Stell dir vor, du bist allein zu Haus. Plötzlich steht ein Mann vor dir. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du hast keine Ahnung, wer er ist…“ So beginnt der Klappentext des Buches. Das und die Idee, dass zwei Autoren abwechselnd jeweil aus unterschiedlichen Sichtwinkel die Kapitel schreiben, haben mich motiviert, das Buch zu kaufen. Ein weiterer Pluspunkt für den Kauf war, dass ich bereits etliche Bücher von Ursula Poznanski gelesen habe, und sie mir alle, ohne Ausnahme ausgesprochen gut gefallen haben.

Zur Handlung: Jo, Tochter eines reichen Australiers lebt schon einigen Monaten in Deutschland als Fotografin. Eines Abends dringt ein Mann in ihr Haus ein, der behauptet, ihr Verlobter zu sein und mit ihr gemeinsam zu leben. Nur leider kann sie sich an ihn überhaupt nicht erinnern und auch im Haus selbst gibt es nichts, was auf seine Existenz schließen lässt. Zunächst glaubt sie ihm nicht und versucht auch immer wieder die Polizei zu verständigen. Doch im Laufe der Handlung zeigt sich, dass beide Gejagte sind und getötet werden sollen. Sie wissen weder warum noch von wem, nur dass sie zueinander halten müssen.

Ich habe mich sehr auf diesen Thriller gefreut, weil ich schon lange kein Poznanski Buch mehr gelesen hatte, aber mit diesem bin ich gar nicht warm geworden. Das Erzählen der Geschichte aus zwei Perspektiven hat sich als ziemlich langweilig herausgestellt. Im Grunde sind zumindest im ersten Drittel des Buches immer zwei Kapitel gleich, denn die zusätzlich erhofften Informationen durch die zwei Gesichtspunkte bekommt man nicht. So hat sich die Lektüre für mich in die Länge gezogen. Auch muss ich sagen, dass mir die Hintergründe für die Jagd auf die beiden zu konstruiert sind und nicht ins Bild passen.

Fazit für mich:

Freue mich auf das nächste Poznanski Buch, werde aber die Finger vom Duo Poznanski/Strobel lassen!

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